Tag der Batterie: Heute rückt der sichere Umgang mit Batterien in den Fokus
Batterien stellen die Abfallentsorgung vor wachsende Herausforderungen
Ob elektrische Zahnbürste, E-Zigarette, Fernbedienung, Spielzeug oder Küchengerät – Batterien stecken heute in vielen Gegenständen. Oft sind sie auf den ersten Blick nicht sichtbar, ihre Verbreitung aber ist enorm. Der heutige Tag der Batterie macht deutlich, wie zentral Batterien inzwischen für unseren Alltag sind.
Doch was im Alltag harmlos wirkt, kann in der Abfallentsorgung schnell zur Herausforderung werden. Besonders beschädigte oder falsch entsorgte Batterien können Brände verursachen, wie zum Beispiel auf Wertstoff höfen, in Sammelfahrzeugen und in Recyclinganlagen. Der richtige Umgang mit Batterien ist damit eine Frage von Sicherheit, Umwelt- und Ressourcenschutz.
Batterien richtig entnehmen und abgeben: ein entscheidender Beitrag zur Sicherheit
Entnehmbare Batterien müssen vor der Entsorgung von Elektro-Altgeräten entnommen und getrennt erfasst werden. Gelangen sie in falsche Sammelstrukturen oder bleiben unbemerkt in Geräten, steigt das Risiko von Kurzschlüssen und Bränden erheblich. Eine sachgerechte Abgabe schützt nicht nur Menschen und Anlagen, sondern sorgt auch dafür, dass wertvolle Rohstoff e zurückgewonnen werden können.
Kostenfreie Materialien für Aufklärung und Praxis vor Ort
Um Kommunen, öff entlich-rechtliche Entsorgungsträger und weitere Akteure zu unterstützen, stellt die stiftung ear umfangreiche Kommunikationsmaterialien zur Verfügung. Dazu gehören Plakate für Wertstoffhöfe und Sammelstellen sowie Flyer zum richtigen Umgang mit Batterien und batteriebetriebenen Geräten. Alle Materialien können kostenfrei über den Online-Shop auf e-schrott-entsorgen.org bestellt und direkt in der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden.
„Der richtige Umgang mit Batterien beginnt bei der Information. Wer weiß, worauf es ankommt, handelt sicherer. Unsere Materialien unterstützen Kommunen und Entsorgungsbetriebe dabei, klare Orientierung zu geben und Risiken zu minimieren“, sagt Alexander Goldberg, Vorstand der stiftung ear. „Aufklärung ist ein zentraler Baustein, um Brände zu vermeiden und die Qualität der Sammlung zu verbessern.“
Die Kommunikationsmaterialien greifen dabei auch die aktuellen Änderungen im ElektroG auf.
Mehr Sicherheit durch das sogenannte Thekenmodell
Ein zentrales Element der neuen Regelungen im ElektroG ist das sogenannte Thekenmodell. Seit Januar 2026 dürfen bei bestimmten Sammelgruppen die Sammelbehälter an kommunalen Sammelstellen nur noch durch Mitarbeitende befüllt werden. Bürgerinnen und Bürger geben ihre Elektro-Altgeräte an einer Annahmestelle ab, geschultes Personal übernimmt die Sortierung und stellt sicher, dass u.a. batteriebetriebene Geräte korrekt erfasst werden. Ziel ist es, die Beschädigung von Geräten zu verhindern, Batterien gezielt zu erkennen und Brandgefahren wirksam zu reduzieren.
Gemeinsam für mehr Aufmerksamkeit beim Thema Batterie
Neben e-schrott-entsorgen.org informieren auch weitere Kampagnen über den korrekten Umgang mit Batterien. Dazu zählen unter anderem Batterie zurück sowie Brennpunkt: Batterie des BDE. Sie leisten wichtige Aufklärungsarbeit und stärken das Bewusstsein für Risiken, Sicherheit und die richtige Entsorgung von Batterien.
Der Tag der Batterie erinnert daran: Jede Batterie, die richtig abgegeben wird, trägt zu mehr Sicherheit und einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft bei.
Weitere Informationen:
- Shop für Kommunikationsmaterialien: e-schrott-entsorgen-shop.de
- Batterie zurück: batterie-zurueck.de
- Brennpunkt: Batterie: bde.de/themen/brennpunkt-batterie/
