Pressemitteilungen

Neuer Online-Auftritt der stiftung ear

Relaunch der Website pünktlich zur Einführung des „Open Scope“
  • Erweitertes, zielgruppenspezifisches Informationsangebot rund um das ElektroG
  • Neues Design und neue Benutzerführung optimieren die Nutzerfreundlichkeit
  • Ergänzende Angebote wie Lernvideos kommen dem hohen Informationsbedarf der Nutzer nach

Fürth, 15.08.2018

Pünktlich zum heutigen Stichtag, an dem der offene Anwendungsbereich („Open Scope“) in Kraft tritt, präsentiert sich die stiftung elektro-altgeräte register (stiftung ear) mit neuem Webauftritt. Neben dem Design wurde hierbei auch die Benutzerführung verbessert. Mit diesem sowie weiteren Angeboten – vom Newsletter bis hin zu Lernvideos – kommt die Stiftung dem hohen Informationsbedarf ihrer Nutzer nach.

So übersichtlich wie möglich, so umfangreich wie nötig

„Unser Ziel war es, dem sehr unterschiedlichen Informationsbedarf der einzelnen Zielgruppen gerecht zu werden. Hierbei haben wir uns von dem Motto ‚so übersichtlich wie möglich – so umfangreich wie nötig’ leiten lassen.“, kommentiert Stiftungsvorstand Alexander Goldberg. Neben Herstellern bzw. Bevollmächtigten und öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern, finden nun auch Vertreiber (Händler) sowie entsorgungspflichtige Besitzer, Betreiber von Erstbehandlungsanlagen und Verbraucher alle für sie relevanten Informationen kompakt und übersichtlich in einer farblich und mit Icons gekennzeichneten Rubrik auf der ear-Website. Die mobile Nutzung des Angebots ist dank des Responsive Webdesign auch weiterhin gewährleistet.

Immer auf dem Laufenden mit ergänzendem Informationsangebot

Der vierteljährlich erscheinende Newsletter präsentiert sich ab Ausgabe 04/2018 ebenfalls im neuen, der Website angepasstem Design. Mit ihm informiert die Stiftung über Neuerungen und beantwortet aktuelle Fragen rund um das ElektroG. Hierzu Generalbevollmächtigte Dr. Andrea Menz: „Hersteller und örE schätzen unseren Newsletter bereits von der ersten Stunde an. Wir hoffen, dass wir ihnen ebenso wie allen weiteren Betroffenen, z. B. Vertreibern, mit diesem Tool auch künftig wertvolle Dienste erweisen.“

Ergänzt wird das Informationsangebot durch das ebenfalls viermal pro Jahr erscheinende „örE-Rundschreiben“, das speziell auf die für örE relevanten Neuerungen eingeht. Nicht zuletzt können Nutzer durch Verwendung des RSS-Feeds tagesaktuell auf dem Laufenden bleiben und Änderungen der Website verfolgen.

Aus erster Hand und auf Abruf: Der ear-YouTube Kanal

Die umfangreichen Umstellungen, die die diesjährigen Gesetzesänderungen mit sich bringen, hat die Stiftung zum Anlass genommen, Hersteller und Bevollmächtigte sowie örE auch mittels Lernvideos fit für neue und auch bestehende Verfahrensweisen zu machen. Über den neuen ear-YouTube Kanal können alle Inhalte, die sukzessive erweitert werden, jederzeit abgerufen werden.

Hintergrund:

Mit heutigem Datum, 15.08.2018, tritt der offene Anwendungsbereich („Open Scope") in Kraft. Damit fallen alle elektrischen und elektronischen Geräte in den Anwendungsbereich des ElektroG, sofern sie nicht expli-zit durch einen gesetzlichen Ausnahmetatbestand ausgeschlossen sind. Zugleich werden die bisher 10 Kategorien entsprechend der europäischen WEEE-Richtlinie durch 6 neue Kategorien ersetzt. Diese wurden zusammen mit den regelsetzenden Herstellergremien in 17 neue Gerätearten unterteilt. Die Änderungen haben Auswirkungen für Hersteller, öffentlich-rechtliche Entsorger, Vertreiber und entsorgungspflichtige Besitzer.

Links:

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ElektroG: Offener Anwendungsbereich zum 15.08.2018 bringt elementare Änderungen

stiftung ear bietet Wegweiser für Gesetzesänderung

  • Mit Einführung des sog. „offenen Anwendungsbereichs" fallen grundsätzlich alle Elektro(nik)geräte unter das ElektroG
  • Umstellung auf sechs neue Kategorien verringert mittelfristig bürokratischen Aufwand für Hersteller
  • Umfassendes Informationsangebot der stiftung ear dient als Wegweiser für die Umstellung

Fürth, 18.08.2017

In knapp einem Jahr treten elementare Änderungen des ElektroG in Kraft, durch die die europäische WEEE-Richtlinie umgesetzt wird. Betroffen von dem ab dem 15.08.2018 geltenden „offenen Anwendungsbereich" (Open Scope) und der Änderung der Sammelgruppen sind insbesondere Hersteller bzw. Bevollmächtigte ausländischer Hersteller sowie öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger und Entsorgungsdienstleister. 

Mittelfristig weniger bürokratischer Aufwand durch Verringerung der Anzahl an Kategorien und Gerätearten

Anders als bisher, fallen ab dem 15.08.2018 alle elektr(on)ischen Geräte in den Anwendungsbereich des ElektroG, außer sie sind durch einen der Ausnahmetatbestände explizit ausgeschlossen. Weitere wesentliche Änderung ist die Verringerung der Anzahl an Kategorien und Gerätearten.

Die Unterteilung der europarechtlich vorgegebenen sechs Kategorien in zukünftig 17 Gerätearten erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den regelsetzenden Herstellergremien der stiftung ear. Hierzu Alexander Goldberg, Stiftungsvorstand: „Die Umstellung bedeutet erst einmal Aufwand für alle Beteiligten, aber mittelfristig weniger Bürokratie. Nach erfolgter Umstellung auf sechs Kategorien/17 Gerätearten sind nämlich grundsätzlich weniger Mitteilungen und auch weniger Garantienachweise erforderlich. Die bisherige Unterteilung in insgesamt 32 Gerätearten ist heute überholt und verursacht für Hersteller viel Aufwand. Ein weiterer Vorteil ist die einfachere Zuordnung von Geräten zu den neuen Kategorien/Gerätearten“.

Umstellung – das ist zu tun

Um die Umstellung für die Hersteller so einfach wie möglich zu gestalten, wurden, ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit den Herstellergremien, die hierzu erforderlichen organisatorischen Voraussetzungen geschaffen. Die Überführung bestehender Registrierungen wird dabei direkt von der stiftung ear übernommen. Handlungsbedarf für die Hersteller besteht in erster Linie in der Überprüfung ihres Produktportfolios hinsichtlich der neuen Gerätearten. Um dies zu erleichtern, hat die stiftung ear verschiedene Instrumente entwickelt, wie unter anderem eine Webanwendung, mit der die Überführung bestehender Registrierungen simuliert werden kann und der Anwender das Simulationsergebnis auf seine Vollständigkeit hinsichtlich der neuen Gerätearten überprüfen kann.

Breites Informationsangebot der stiftung ear

Alle von der Umstellung Betroffenen – Hersteller, öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger, Entsorgungsdienstleister, Vertreiber und entsorgungspflichtige Besitzer, Betreiber von Erstbehandlungsanlagen – können sich mithilfe des umfassenden Informationsangebots der stiftung ear online (Website, Newsletter) und offline (Fachvorträge) schon heute umfassend informieren und vorbereiten. Das Angebot der stiftung ear umfasst:

  • Website
    Vorinformationen auf der ear-Website unter ElektroG 2018 zu den Auswirkungen der 2018 in Kraft tretenden Änderungen des ElektroG für alle Betroffenen, u.a. mittels o. g. Webanwendung, eines Entscheidungsbaums zur Kategorien-Zuordnung oder einer Terminübersicht.
    Link: www.stiftung-ear.de/elektrog-2018/
  • Fachtagung Fraunhofer-Institut: 19.09.2017
    Vortrag von Stiftungsvorstand Alexander Goldberg mit Schwerpunkt zur Umstellung auf 6 Kategorien
  • Bundesgesetzblatt
    Veröffentlichung der künftigen Regelungen im Bundesgesetzblatt Nr. 40 vom 23.10.2015
    Link: www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav

Weitere Initiativen und Veröffentlichungen sind geplant.

Über die stiftung elektro-alteräte register

Die stiftung elektro-altgeräte register (stiftung ear) ist die „Gemeinsame Stelle der Hersteller" im Sinne des ElektroG. Vom Umweltbundesamt mit der Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben betraut, registriert die stiftung ear die Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten und koordiniert die Bereitstellung von Behältnissen für Übergabestellen und die Abholung der Altgeräte bei den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern in der gesamten Bundesrepublik Deutschland.

www.stiftung-ear.de

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Pressekontakt

Ragna Sturm
Benno-Strauß-Str. 1
90763 Fürth
Tel. +49 911 76665 50

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